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Die Spaltung zwischen Ost und West geht in die Nächte Runde. 
02.02.2014

Der Konflikt in der Ukraine ist wieder neu aufgeflammt. Versuche Putin zur Einsicht zu bringen sind größtenteils verstummt, denn die Fronten sind klar abgesteckt.  Putins Ziel ist es die Ost-Ukraine in Russland zu integrieren oder sie zu einem unabhängigen Staat zu etablieren. Geopolitischer Machtausbau auf Russisch. Der Westen versucht genau das zu verhindern, dadurch wird es keinen Frieden geben eher einen Langzeitkonflikt.

Russland wird versuchen Stück für Stück die Ostukraine einzunehmen. Umso mehr die Ukraine sich Hilfe holt vom Westen umso stärker wird Putin in den Konflikt eingreifen und die Separatisten unterstützen. Dies ist schon längst zu einem Stellvertreterkrieg geworden zwischen dem Westen und Russland und genau aus diesem Grund wird Russland auch nicht aufgeben. Wie soll der Frieden nach dem Krieg auch aussehen. Das Volk in der Ostukraine will mit überwältigender Mehrheit zu Russland gehören. Ein zurück in die staatliche Einigkeit und ein friedliches Miteinander mit Ukraine ist schwer vorstellbar. 

Langfristig schlimmer sind Putins Vorbereitungen neue Verbündete gegen Amerika/Westen zu suchen. Frei nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Kim Jong il 2 kommt zum Staatsbesuch nach Russland. Welche Gruselbande sich Hr. Putin da zusammen schustern will ist fraglich. 

 Nicht nur militärisch gibt es eine neue Front sondern auch politisch. Hr. Tzpras sucht nach neuen Investoren und versucht frisches Geld von den Russen zu beziehen. Welches Land auf dieser Welt würde momentan dieser Regierung Geld leihen außer der EU. Sie wollen doch noch nicht mal ihre alten Schulden zurück zahlen. Ihm bleibt nur noch die Möglichkeit aus dem Euro auszutreten, ein Schuldenschnitt oder eine Allianz zu bilden gegen die Sparpolitik. Länder wie Italien, Spanien und Frankreich könnten die EU in der Sparpolitik spalten. 

 

Der Kampf um Europa hat begonnen. 
10.12.2014

Eine Vielzahl von Ländern sind in der Schuldenkrise gefangen. Die kleineren Länder konnten noch finanziell gestützt werden und ließen sich zum Sparen zwingen. Bei Frankreich, Italien wird die Gegenwehr stärker sich dem Spardikat zu unterwerfen.  Italien hat mittlerweile eine Staatsverschuldung von 132 % und Frankreich liegt bei 95%. Ohne massives drucken von Euroscheinen ist eine finanzielle Bruchlandung für Italien nicht mehr zu vermeiden. Dies ist eine grosse Belastungsprobe für die Gemeinschaft, da sich viele Länder und vor allem Deutschland gegen den Kurs der Geldschwemme wehren. 

Der Sinn von Europa war mehr Wohlstand für alle. Jedes Land das in die Eurozone eingetreten ist, ging davon aus das es aus diesem Bündnis einen finanziellen Vorteil hat. Zusätzlich will jedes Land natürlich seine Souveränität und Unabhängigkeit behalten. Wer will sich schon als oberster Staatsmann eines Landes seine Haushaltspolitik von anderen diktieren lassen, wenn eine finanzielle Vergemeinschaftung existiert für die Euro Zone, dann müssen auch einheitliche Regeln gelten. Dies wird sich sehr schwierig gestalten lassen, da die einzelnen Länder von den Gesetzen, der Mentalität und Wirtschaftskraft sehr unterschiedlich ist. Das Regelwerk der Eurozone wird mehr und mehr wachsen um  einheitliche Regelungen für Steuern, Finanzen, Einwanderung, und Sozialleistungen zu finden.  Dies hat zur Folge das die Souveränität der einzeln Staaten sich Stück für Stück auflöst. Die einzeln Länder werden dann in ein Regelkorsett hinein gepresst. Aus diesen Regeln / Gesetzen werden sich immer mehr Nachteile ergeben für manche Staaten. die Politiker sind dafür gewählt, dass sie das Beste für ihr eigenes Land herausholen und das Volk hat kein Interesse andere Nationen zu unterstützen. Frei nach dem Motto, jeder ist sich selbst der Nächste. 

Die Nationalisten der einzelnen Nationen (wie z.B.: in Deutschland die AFD) werden mehr und mehr an Macht gewinnen und die Gemeinschaft stark unter Druck setzen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch das die Eurozone in ihrer jetzigen Form in den nächsten 5-10 Jahren nicht mehr existiert. Eine Aufteilung in Nord-Süd Euro oder in mehrere Wirtschaftszonen ist sehr wahrscheinlich. Frankreich hat 2007 die Mittelmeer-Union ins Leben gerufen und Putin 2014 die Eurasische Union. Es werden noch weitere Wirtschaftsunionen folgen die Alternativen bieten werden gegenüber der Europäischen Union. 

Der Spaltungsprozess würde sich gar noch schneller beschleunigen, wenn nicht der slawische Reiter aus Russland mit freien Oberkörper, seine Machtgebiete erweitern würde. Durch Putins militärische Interventionen rückt Europa wieder enger zusammen, denn auch Russland will ein Teil vom Kuchen Europa abhaben. So wie wir in Europa den Machtausbau von Russland wirtschaftlich, militärisch und geografisch mit Sorge beäugen, so empfindet Russland die Entwicklung ebenfalls mit Sorge. Europa erweitert seine Nato-Staaten Bündnis Richtung Osten. Amerikanische Raketenstellungen werden um Russland erweitert. Die europäische Union versucht weitere Mitglieder im Osten zu gewinnen um geografisch und wirtschaftlich seine Macht und Einflüsse auszubauen. Die große Idee alle Länder Europas in einer Union zu Vereinen stößt in Russland nicht auf Gegenliebe. Russland hat jahrelang versucht sich dem Westen anzunähern. Die Angst vor der Stärke Russlands und den Bündnispartner Amerika zu verärgern führten dazu, dass viele Versuche von Russland im Sande verlaufen sind, obwohl Russland und die Türkei anteilig in Europa liegen ist über einen Beitritt von Russland nie nach gedacht wurden.

Durch den Frust und um eine weitere Osterweiterung der Europäischen Union zu verhindern entwarf Putin die Eurasische Union. Ziel ist es möglichst alle alten Sowjetstaaten wieder in dieser Wirtschaftsunion zu vereinen. Da die Eurasische Union im Mai dieses Jahres an den Start gegangen ist, kann man davon ausgehen, dass die Planungen der Union und Beitrittgespräche schon weit vor dem Putsch in der Ukraine statt gefunden haben müssen. Da die Ukraine eng mit der russischen Wirtschaft verflochten ist und Hr. Janukovisch gute Beziehungen zu Russland pflegte, ist davon auszugehen das Putin fest mit der Ukraine als Bündnispartner gerechnet hat. Durch den unterstützen Putsch von Amerika und der nachhaltigen Unterstützung vom Westen hat Putin einen wichtigen Bündnispartner für die Eurasische Union verloren. Putin fühlt sich belogen und ausgetrickst vom Westen, darum wird er sich in Zukunft auch nicht nehmen lassen, weitere Gebiete zu annektieren, wenn die Bevölkerung dem zustimmt. Dies wird Hr. Putin zur Not auch mit militärischer Macht durchsetzen.  Zusätzlich wird Putin jede Möglichkeit wahrnehmen politisch und wirtschaftlich die Europäischen Union zu destabilisieren. Wir befinden uns mitten in einem Wirtschaftskrieg und Kalten Krieg mit Russland. 

Ein destabilisierendes Signal an die Welt – Die Krim gehört zu Russland.
24.03.2014


Putin ist ein Bulldozer. Seine Laufbahn ist davon gezeichnet alle aus dem Weg zu räumen, die sich gegen ihn stellen. Jetzt sind es nicht mehr politische Widersacher oder kleine Länder, sondern die EU und die USA die sich ihm in den Weg stellen. Ein einlenken wird es nicht geben solange das Volk hinter ihm steht. Wie schon vor 2 Jahren beschrieben unter dem Punkt: Alien Agenda - Krieg in Asien / Nahen Osten: Auslöser für den 3 Weltkrieg / Die Angelsächsische Mission. (Unter Alien Agenda)
Russland will wieder eine Weltmacht sein und seine militärische Stärke zeigen. Gedemütigt vom Zerfall der Sowjetunion und der Wirtschaftskrise von 1998 führt Sie Putin wieder dahin was sich die meisten Russen wünschen. Die gefürchtete Großmacht.
Mit der Annexion der Krim hat Putin die Weltpolitik drastisch verändert. Die Folgen sind vielseitig. Destabilisierung weiterer Europäischer Länder und weitere Gebietsannexionen sind durch Putin nicht ausgeschlossen, somit ist wieder ein Krieg in Europa möglich. Die Angst vor Russland führt zu einer Aufrüstung im Europäischen Raum und bei den USA. Die Ukraine ist kurz vor dem Staatsbankrott. Millarden werden fliesen um die Ukraine zu stützen. Gelder die Europa/USA momentan anderweitig besser investieren könnte bzw. müsste. Sanktionen führen zu Handelseinschränkungen die allen Seiten finanziell nur schaden und die Angst führt wieder zu tiefen Gräben zwischen Ost und West. Russland orientiert sich weiter östlich und findet einen Verbündeten in China. Grundsätzlich befürwortet China das Vorgehen von Russland nicht, mischt sich aber auch nicht ein. China schielt selber seit Jahrzehnten auf Taiwan. - Die abtrünnige Insel und Tibet. Ein nicht einmischen sichert auf jeden Fall die Unterstützung Russlands, falls China den Kurs Gebietserweiterung einschlägt. China wird die Annexion der Krim und deren Verlauf genau beobachten um eventuell irgendwann den gleichen Schritt gehen.

News: Polsprung: 05.03.2014

 

Ich habe mir die Frage gestellt, passiert wirklich nichts bei einem Polsprung, ausser das das Magnetfeld wechselt und wir eine ordentliche Portion Strahlung abbekommen? Hierzu gibt es einige Theorien von Erdkrustenverschiebung, Vulkanausbrüche und Klimakatastrophen. Gibt es dazu Beweise oder Indizen, das der Polsprung überhaupt solche Katastrophen auslösen kann? Der letzte Polsprung war vor ca. 780.000 Jahren. Das würde im Umkehrschluss bedeuten vor 780.000 Jahren gab es eine Katastrophe auf der Erde. Dies hätte zur Folge das eine Menge Tierarten/Pflanzenarten gestorben wären. Zu diesem Thema habe ich mich auf die Suche begeben und im Internet recherchiert. Vor 780.000 Jahren gab es kein Artensterben auf der Erde. Eine Erdkrustenverschiebung ist damit ausgeschlossen. Vulkanausbrüche hätten gleichzeitig eine Klimaveränderung zur Folge, da die Staub- und Rußpartikel in der Atmosphäre die Sonnenstrahlen abhalten auf die Erdoberfläche durchzudringen. Hierzu habe ich einen Artikel gefunden. Es gab eine kleine Eiszeit vor 770.000 Jahren mit einer starken CO2 / Methan Konzentration. Hierzu der Artikel: http://www.springer.com/environment?SGWID=1-198-2-584012-0 

Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Ereignissen wenn 10.000 Jahren dazwischen liegen? Die Messung der Eisproben ist ziemlich genau. Eine Altersbestimmung bei Steinen nur grob, dadurch könnte es möglich sein, dass der Polsprung mit der Eiszeit zusammen hängt. 

Des weiteren habe ich einen Artikel vom Focus entdeckt. In diesem Artikel sehen auch Wirtschaftler einen Zusammenhang zwischen Klimaschwankungen und dem Polsprung. 

http://www.focus.de/wissen/natur/geowissenschaft/tid-19780/magnetfeld-der-erde-der-naechste-polsprung-ist-ueberfaellig_aid_549982.html